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TUTZINGER
BRAHMSTAGE
12. - 26. November 2006
Sonntag, 12. November

Klavierkonzert
"Wizard at the piano" (Stuttgarter
Nachrichten). "Florian Uhlig ist einer der individuellsten und
phantasievollsten jungen Pianisten unserer Zeit" (Musical Opinion).
Florian Uhlig gewann zahlreiche
internationale Preise, wie den Europäischen Kulturpreis der
Fondation Europeenne de la Culture, den Stephen Arleen
Gedächtnispreis der English National Opera und die Queen Elizabeth
Rose Bowl. Für hervorragende Leistungen auf kulturellem Gebiet wurde
er dreimal hintereinander mit dem Kritikerpreis der Münchner
Tageszeitung tz ausgezeichnet. Seine Solokonzerte führten Florian
Uhlig in zahlreiche Länder Europas, Amerikas, Asiens und Afrikas.
Freitag, 17. November
In Kooperation mit der Veranstaltungsreihe
„Literarischer Herbst im Landkreis Starnberg"
Musik und Literatur

„Ein Leben für die Musik“
Die weltberühmte Tutzinger Pianistin
Elly Ney
Nach dem Krieg hat Elly Ney zur Not
auch in einer Scheune gespielt, in Tutzing erinnert man sich noch
heute daran. Allerdings hat sich Elly Ney nicht nur am Klavier einen
Namen gemacht, sie ist auch bekannt für das , was sie gesagt hat,
zum Beispiel, dass es „die vornehmste Aufgabe des Künstlers sei, den
Menschen zu helfen“. Die „Tutzinger Brahmstage“ und der
„Literarische Herbst“ erinnern an die verbale und an die
musikalische Ausdruckskraft von Elly Ney. Die Pianistin und
Kammermusikerin Halina Bertram spielt Intermezzi von Brahms und
Klaviermusik von Ludwig van Beethoven, die bekannte Schauspielerin
Krista Posch lässt Elly Ney zu Wort kommen.
Sonntag, 19. November

Brahms und seine Zeitgenossen
Liederabend mit dem Tenor Donat Havar, am Klavier Fritz
Schwinghammer
Werke von Johannes Brahms (1833-1897) Felix
Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) und Robert Schumann (1810-1856).
Donat Havar, 1977 in Stuttgart geboren,
Gesangsunterricht an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Jilia
Haman und Carl Davis, wo er 2004 das Konzertexamen mit Bestnote
abschloss. Studium am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand. Sein
Debut in Amsterdam gab er als Ferrado in Cosi fan tutte, bei den
Salzburger Festspielen 2005 sang er den Mitridate. Als nächste
Projekte singt er am Teatro Real Madrid Stabat Mater op. 23 und
unter Gustav Kuhn wird er „Die Jahreszeiten“ von Haydn mit dem Haydn
Orchester von Bozen in Südtirol interpretieren.
Fritz Schwinghammer, in Straubing geboren,
Klavier-Studium in München, Kammermusik und Liedinterpretation.
Auszeichnungen bei Wettbewerben in Berlin und Bonn. Teilnehmer der
Bundeswahl „Konzerte Junger Künstler". Mit Sängern wie Dietrich
Henschel und Rainer Trost ist er regelmäßig bei bedeutenden
Musikfestivals zu Gast. Ebenso konzertiert er als Solist und
Kammermusiker und erfüllt gleichzeitig einen Lehrauftrag für Klavier
sowie für Liedinterpretation an der Musikhochschule München.
Donnerstag, 23. November

„Eine leidenschaftliche Freundschaft“
Clara Schumann und Johannes Brahms
Eine innige Freundschaft verband
Johannes Brahms ein Leben lang mit Clara Schumann – eine
Freundschaft, die von gegenseitigem Respekt, Bewunderung, aber auch
Leidenschaft und zärtliche Gefühle geprägt war. Die Verbindung blieb
– nach allem, was wir wissen – stets platonisch. Doch die Nähe auf
künstlerischer und menschlicher Ebene war bis ins Alter groß und der
Briefwechsel gibt uns einen großartigen Einblick in das Leben der
beiden. Das Konzertprogramm stellt zwei Spätwerken von Johannes
Brahms Musik von Clara Schumann gegenüber. Markus Elsner spricht
zwischen den Werken über das Leben und die Freundschaft der beiden
und zitiert auch aus den Briefen. Ein spannender Blick auf zwei
bedeutende Persönlichkeiten der Musikgeschichte.
Angelika Lichtenstern, Violine
Markus Elsner, Klarinette/Moderation
Peter Ovtcharov, Klavier
Sonntag, 26. November

Konzert mit dem Streicherensemble der
Münchner Philharmoniker „Saitensprung“
Musikalische Saitensprünge am
Vormittag
Der Name “Saitensprung”
soll andeuten, dass nicht nur gespielt wird, bis die Saiten
springen, sondern auch musikalische “Seitensprünge” zu hören sind.
Zahlreiche Konzertverpflichtungen im In- und Ausland haben das
Ensemble über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt gemacht. Das
Programm erstreckt sich von den Hauptwerken der Barockmusik über
Kompositionen des 19. Jahrhunderts bis hin zur Unterhaltungsmusik
des 20. Jahrhunderts. Durch Hinzunahme von Soloinstrumenten wie
Flöte, Cembalo, Trompete usw., bedingt durch die unterschiedlichen
Kompositionen, musiziert das Ensemble in einer variablen Besetzung.
Der Dirigent, Josef Manfred Trauner,
wurde 1946 in München geboren. Mit 5 Jahren erster
Klavierunterricht, dann Solist bei den Regensburger Domspatzen.
Musikstudium in München. Kam über Opernhaus Graz und anschließend
Mozarteum Orchester Salzburg 1970 zu den Münchner Philharmonikern.
Als 1980 Maestro Celibidache das Orchester übernahm, besucht er
dessen Dirigierkurse an der Mainzer Universität und gründete
schließlich 1993 mit Mitgliedern der Münchner Philharmoniker das
Ensemble “Saitensprung”.
Das Konzertprogramm in Tutzing, das
von Manfred Trauner im humorvoller Weise moderiert wird,
umfasst
Werke von Johannes
Brahms, Gioacchino Rossini, Antonin Dvorak und Johann Strauß.
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