Programm:
Johannes Brahms
Späte
Kammermusik (1886-1893),
Sonate Nr. 2,
F-Dur, für Violoncello und Klavier, op. 99, Adiago
Lesung Dietrich
Fischer-Dieskau
Intermezzo
A-Dur op. 188,
Lesung Dietrich
Fischer-Dieskau
Sonate Nr. 3,
d-moll, für Violine und Klavier,
Allegro, Drei
Intermezzi, op. 117
Lesung Dietrich
Fischer-Dieskau
Klaviertrio
c-moll, op.101
Ingolf
Turban (Violine)
Solist in den
Philharmonien von Berlin und München, im Kennedy Center in Washington, in der
New Yorker Avery Fisher Hall, in der Züricher Tonhalle, im Goldenen Saal des
Wiener Musikvereins oder der Mailänder Scala, mit Dirigenten wie Sergiu
Celibidache, Charles Dutoit, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Yehudi Menuhin, Jun
Märkl und Marcello Viotti, trägt er neben den Werken der großen
Violinliteratur ein zum Teil nie gehörtes Repertoire in die Welt.
Allein sein
Einsatz für das Werk Niccolò Paganinis feiert ungewöhnliche Erfolge, wie im
März 2006 mit den New Yorker Philharmonikern; zudem mit der Gesamteinspielung
der 6 Violinkonzerte (Telos Records) und in der Fernsehdokumentation
„Paganinis Geheimnis“ (merkur.tv 2006).
Sein
umfangreiches Repertoire aller Stilrichtungen ist mittlerweile auf über 30
CD-Produktionen dokumentiert. Einst vielbeachtete Ersteinspielungen, sind
viele Werke heute in den gängigen Konzertbetrieb eingeflossen.
2005 gründete
er das Kammerorchester „I Virtuosi di Paganini“.
Im Jahre 2006
folgte Ingolf Turban, der bis dahin 11 Jahre an der Stuttgarter Hochschule für
Musik und Darstellende Kunst unterrichtet hatte, dem Ruf an die Hochschule für
Musik und Theater in München.
Seit 2007 ist
der engagierte Geiger Künstlerischer Leiter des Sommerfestivals „Holzhauser
Musiktage“ am Starnberger See.
Ingolf Turban
lebt mit seiner Familie in München.
Florian
Henschel wurde 1970 in Berlin geboren. Er absolvierte sein Klavierstudium
an der Hochschule für Musik in München bei Michael Schäfer, darüber hinaus bei
Klaus Schilde und Erich Appel. Seine Ausbildung als Liedbegleiter erhielt er
in der Liedklasse von Helmut Deutsch in München und in der Meisterklasse für
Liedinterpretation von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin.
Erste öffentliche Auftritte als Solist erfolgten 1995 auf Einladung und unter
der Leitung von Dietrich Fischer-Dieskau mit dem Stuttgarter Ensemble Varianti
bei den Schwetzinger Festspielen, in der Stuttgarter Liederhalle, der Kölner
Philharmonie und beim Schleswig-Holstein-Musikfestival. Weiterhin spielte er
Konzerte mit der Staatskapelle Weimar unter Dietrich Fischer-Dieskau und mit
dem Kammerorchester Schloss Werneck in Zusammenarbeit mit Mikis Theodorakis.
Als Liedbegleiter und Kammermusiker trat Florian Henschel ab 1994 u.a. bei der
Schubertiade Schwarzenberg, im Wiener Musikverein, den Sendesälen des WDR und
SWR, der Berliner Philharmonie, Siegerlandhalle und der Nürnberger
Meistersingerhalle auf. Konzertreisen führten ihn ins Europäische Ausland und
in die USA. Er begleitete u.a. Diana Damrau, Stella Doufexis, Simone Nold,
Hans-Georg Ahrens, Christian Elsner, Dietrich Henschel und Roman Trekel. Als
Kammermusikpartner spielte er u.a. gemeinsam mit Heinz Holliger, Oboe, Milos
Mlejnik, Violoncello und dem Henschel-Quartett, und spielte in
Melodramkonzerten für Dietrich Fischer-Dieskau. Zahlreiche Rundfunk- und
Fernsehaufnahmen sowie bislang sieben CD-Produktionen dokumentieren die
Vielseitigkeit und den künstlerischen Rang seiner Arbeit.
Zoltan Cseh wurde am 07.11.1967 in Klausenburg/Rumänien geboren. Aus einer
Musikerfamilie stammend, bekam er schon mit 5 Jahren den ersten
Cellounterricht von seinem Vater.
Nach dem Abitur
studierte er zunächst am Konservatorium Bela Bartok in Budapest, später
wechselte er an die Hochschule der Künste Berlin, danach an die Hochschule für
Musik in München zu Prof. Reiner Ginzel.
Bereits ab 1990
war er neben seinem Studium Mitglied zahlreicher namhafter Orchester wie der
Camerata Transsylvanica, Hungarian Virtuosi Chamber Orchestra und der
Budapester Kammersolisten, sowie ab 1999 des Budapester Festival Orchesters.
Seine
kammermusikalische Tätigkeit führte ihn u.a. nach Bulgarien, Rumänien, Ungarn,
Italien, Österreich, Holland und in die Schweiz.
Seit 2001 ist
er Mitglied beim Rundfunksinfonieorchester Budapest.
Dietrich
Fischer-Dieskau, geb. am 28. Mai 1925 in Berlin, ist ein deutscher Sänger
der Stimmlage Bariton. Er ist auch Dirigent, Maler, Musikschriftsteller und
Rezitator. Fischer-Dieskau gilt als einer der bedeutendsten Lied- und
Opernsänger unserer Zeit. Bereits als 16-Jähriger erhielt er eine
Gesangsausbildung bei Georg A. Walter, danach ab 1942 bei Hermann Weißenborn
an der Berliner Musikakademie. 1949 fand die erste Schallplattenaufnahme
statt: die „Vier ernsten Gesänge“ von Brahms. Im gleichen Jahr gastierte er
auf den Opernbühnen in München und Wien. 1952 war er zum ersten Mal in den USA
auf Tournee und hatte bei den Bayreuther Festspielen sein Debüt als Wolfram im
Tannhäuser. Seit 1983 ist Dietrich Fischer-Dieskau Professor an der Hochschule
der Künste in Berlin. Ende 1992 beendete er seine aktive Karriere als Sänger.
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